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Lebensgesetze
Die Lebensgesetze stellen die universellen Wirkprinzipien allen Lebens dar.
Diese Gesetze sollen nun in diesem Beitrag beleuchtet werden, da sich mit ihrer Kenntnis sehr viele Missverständnisse bezüglich unserer Existenz lösen können. In der Folge fällt es uns viel leichter viele Phantasiegebilde, die sich im Laufe unseres Lebens bei uns eingeschlichen haben, als das zu erkennen, was sie wirklich sind:
Als fiktive Konstrukte, die uns von der unmittelbaren Wahrnehmung dessen trennen, was tagtäglich in und um uns geschieht.
Wenn beispielsweise verstanden wird, das sich das ganze Leben immer nur in zwei gegensätzliche Pole, also Kontrastkräfte, aufteilt, die in Verbindung stehen, dann werden
Bereiche wie die menschliche Biochemie, die Funktionsweise unserer Psyche und generell unsere spirituelle Reise für unseren Verstand auf einfache und logische Weise erklärbar.
Denn das Leben ist eigentlich einfach (und zugleich zwei-fach: - ).
Mit dem schrittweisen Erkennen dieser Zusammenhänge wird in der Folge auch die Eigenkompetenz und Eigenverantwortung gefördert, weil sie uns Orientierung in einer vermeintlich hochkomplexen Welt schenken können.
Das wiederum kann potenziell zu neuen Handlungsweisen und einer inneren Öffnung führen, die echte positive Veränderungen mit sich bringen.
Unter diesen Gesichtspunkten starten wir modellhaft in das ein, was wir Metaphysik nennen könnten:

Alles ist Eins - die Einheit
Das gesamte sogenannte Universum ist tatsächlich ein untrennbares Ganzes. Die vielen Aspekte, Farben und Formen, die wir in bewegten Bildern erleben, sind untrennbar miteinander verbunden und eigentlich nur individuelle Ausdrücke ein und der selben "Grundenergie".
Gewiefte Physiker bezeichnen dieses Grundphänomen auch gerne als Äther oder teilchenloses Kontinuum.
Auch zahlenmathematisch entspricht das Leben immer der Zahl 1. Die Zahl 3 besteht beispielsweise aus 1 + 1 + 1. Sie bildet damit eine Zusammensetzung aus Einsen. Die Drei drückt sich somit zwar in drei Einzelkomponenten aus, bildet aber in sich wieder eine eigene Einheit als Zahl 3. Die Eins ist damit immer inhärent in jeder Zahl enthalten.
Dies ist ein auch mathematisch erkennbares Symbol für die immer vorhandene Einheit aller Dinge.
Alles ist damit unweigerlich Eins, ist Einheit, und ist damit uni-versell.
(Uni-versum bedeutet so viel wie in eins gewendet - oder auch: die eine Wahrheit.)
Die Einheit zu beschreiben, mag zu Beginn nun etwas abstrakt wirken, jedoch ergibt sich mit den weiteren Lebensprinzipien, die genauso mathematisch erklärbar sind im weiteren ein zusammenhängendes Bild.

Aus der Eins entsteht die Zwei
- die Zweiheit
Auf die Zahl 1 folgt mathematisch herleitbar die Zahl 2 oder auch: aus dieser ursprünglichen Ein-heit heraus entsteht die Zwei-heit.
Und zwar durch eine Spiegelverkehrung.
Aus Eins wird Zwei indem
sich die Eins in +1 und -1 aufspaltet.
Da beide nun entstandenen Zahlen jedoch immer eins sein müssen, müssen wir sie in der weiteren Entwicklung dieser Lebensmathematik wieder vereinen, indem wir sie zusammenrechnen:
(+)1 + (-)1 = 2
(für die Mathematiker unter uns: hier handelt es sich nicht um math. Vorzeichen. + und - sind nur symbolische Ausdrücke einer Spiegelung.)
So teilt sich die Einheit in scheinbare Gegensätze auf, die aus einer Umkehrung der Eins resultieren, um Kontraste zu schaffen. Die Betonung von "scheinbar" weist darauf hin, das die Eins jedoch immer noch die zugrundeliegende Wahrheit sein muss, da ja alles immer auf der Eins basiert.
Hier kommen wir zu dem, was wir Paradoxon nennen können.
Denn das Entstehen der Zwei ist eigentlich unmöglich, wenn es nur Eins gibt. Dennoch erleben wir in und um uns eine Welt der Gegensätze, was bedeutet, dass es auch die Zwei geben muss.
Obwohl also keine Trennung, kein Zweites existiert, erleben wir es so.
Damit wir gleich ins leichter Greifbare kommen, betrachten wir diese offensichtliche Zweiteilung nun in den verschiedensten Lebensbereichen:
männlich und weiblich
warm und kalt
feucht und trocken
ausatmen und einatmen
rechte und linke Körperhälfte
Elektrizität und Magnetismus
Plus- und Minuspol
Säuren und Basen
Tag und Nacht
Sonne und Mond
aktiv und passiv
Yang und Yin
Überall finden wir eine scheinbare Aufspaltung der Existenz in Gegensätze, denn alles teilt sich in genau zwei Kontrastkräfte auf.
Hier sehen wir also, was wir vorher mathematisch hergeleitet haben.
Nun haben wir also die Zweiheit in ihrer scheinbaren Aufspaltung.
Wie wir allerdings wissen, kann das eine ohne das andere in unserem Erleben nicht existieren, deswegen muss es etwas Verbindendes geben. Eine zwangsläufige Vereinigung beider Pole.

Gegensätze streben nach Ausgleich
- die Trinität bzw. Polarität
Die so entstandenen temporär getrennten Gegenpole streben nach Ausgleich, um wieder zur Eins "zurück" zu kommen. Sie streben also nach der Einheit.
Synonym könnte man für diesen natürlichen Vereinigungsdrang die Begriffe
Spannung
Potenzialdifferenz
Potenzialgefälle
Ladung (Ionisierung)
verwenden, so wie sie auch in der Physik dementsprechend dargestellt werden.
Die Spannung zwischen den zwei Polen möchte sich also ausgleichen, sie möchte sich ent-spannen!
Die asiatischen Kulturen haben diese Bewegungsdynamik im klassischen Yin-Yang-Symbol ausgedrückt, indem auch die verbindende Qualität der Eins gut ersichtlich dargestellt wird:
Beide Gegenpolaritäten zeigen sich hier als Bestandteil des jeweiligen anderen Pols und befinden sich zugleich im selben einen Kreis. Beide Pole sind also zugleich immer Eins!
Die Aufspaltung in zwei Gegensätze ist unserer limitierten Wahrnehmung geschuldet, die Kontraste braucht, um Erfahrung zu ermöglichen.
Gehen wir nun nochmal über zur zahlenphilosophischen Herleitung:
Mathematisch muss zur temporären und fiktiven Aufteilung in zwei Gegensätze ((+1) + (-1) = 2) eine Eins hinzugerechnet werden, um die Verbindung und Einheit auszudrücken.
Das Plus zwischen (+1) + (-1) ist damit eigentlich auch eine eigene 1, denn das Plus verbindet, vereint!
Und so kommen wir zu (+1) + (-1) +1 = 3
Wenn wir also zur Zweiheit nochmal Eins dazurechnen, kommen wir modellhaft zur Zahl 3, die wie jede andere Zahl wiederum zugleich eine höhere Einheit symbolisiert.
Durch diese Verbindung entsteht nun Bewegung oder auch Wandel im Universum.
So entsteht Leben.
Es kommt also zu einer fortwährenden Ausgleichsbewegung zwischen zwei Polen, die sofort wieder zu einem Ungleichgewicht, einer Zweiheit und damit zu einer Spannung zwischen den Polen führt.
Hier entsteht also auch Rhythmus, Pulsation
& letztendlich Schwingung!
Wieder ein paar greifbare Beispiele, damit es nicht zu abstrakt bleibt:
Warme Raumluft wird immer einen Ausgleich mit kühlerer Außenluft anstreben, bis Innen- und Außentemperatur in etwa gleich sind.
Auch Mann und Frau werden aus diesem Grund voneinander wie magisch angezogen. Die Spannung zwischen ihnen nennt man heute Sexualität, die genau diesen Zusammenhang des Drangs zum Ausgleich von Gegenpolen ausdrückt.
Kippt man (eine gleich starke) Säure und eine Base zusammen, werden sie solange reagieren, bis sie neutral sind, Eins sind.
Diese Drei, als höhere dynamisch wandelbare Einheit, könnte man nun Polarität oder auch Trinität nennen..
Und damit haben wir die Grunddynamik des Lebens innerhalb von wenigen Sätzen zusammengefasst und können sie nun gedanklich auf jeden beliebigen Lebensbereich übertragen.
Ob auf unsere Biochemie, die Funktionsweise unseres Nervensystems, auf das Entstehen von Blockaden und Erkrankungen durch das, was wir Trauma nennen usw.
Immer zeigt sich dieselbe grundeinfache Dynamik..
Das Grundgerüst unserer Existenz ist nun erklärt, sodass du dich beim Schmökern auf dieser Webseite (und auf deiner Lebensreise) immer wieder an diesem Zusammenhang orientieren kannst.
Beachte hierbei die farbliche Codierung in Rot (männlich - Yang) und Blau (weiblich - Yin), die bewusst gewählt wurde, um immer wieder auf diese leicht erkennbaren Lebensgesetze hinzuweisen.